Förderprojekte zu Bildung, Erziehung und Sprache


        

Förderung der Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr

 

Verkehrswacht Mainz e.V.
 

Sicherheitssets für Kindergartenkinder




Verkehrswacht

 

Die Deutsche Verkehrswacht mit mehr als 70.000 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern setzt sich durch Information, Beratung und Training für die Sicherheit im Straßenverkehr ein. Ein besonderes Augenmerk widmet sie den Kindern, die aufgrund ihres Alters und Entwicklungsstandes hinsichtlich der Gefahren im Straßenverkehr eine besondere Betreuung benötigen.

Im Rahmen einer neuen Aktion stattet die Verkehrswacht Mainz die Kindergärten in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen mit speziellen Sicherheitssets, bestehend aus reflektierendem Rucksackbeutel und 2 Sicherheitsbändern für Arme und Beine aus.



Das Sicherheitsset bietet durch seine auffallende Wirkung gerade für die jungen Verkehrsteilnehmer ein großes Maß an Sicherheit.

Um möglichst viele Einrichtungen mit den Sicherheitssets auszustatten, hat die Verkehrswacht Mainz um finanzielle Unterstützung durch Sponsoren gebeten. Die Dr.-Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung freut sich, dieses Projekt unterstützen zu dürfen und übernimmt im Herbst 2018 die Finanzierung von 1.000 Sicherheitssets für Kinder in Kindergärten und Kitas in der Stadt Mainz.



 

Kurzgeschichten und Essais












2019










2018




 

Mit der neuen Vortragsserie will die Stiftung neue Wege gehen. Anders als in den vergangenen Jahren sollen die Teilnehmer nicht mehr zu Gruppenarbeiten, sondern zu Einzelarbeiten angeregt werden. Beim Studieren und Verfassen von Kurzgeschichten und Essais sollen sich die Teilnehmer mit dem Gebrauch der deutschen Sprache in verschiedenen Genres vertraut

23.02.2019 15.06.2019
23.03.2019 13.07.2019
20.04.2019 10.08.2019
18.05.2019 07.09.2019
In den 11 Veranstaltungen tragen 22 Referenten 41 Geschichten vor und stellen sie dem Publikum zur Diskussion.
 

20.04.2018 13.07.2018
18.05.2018 10.08.2018
15.06.2018 07.09.2018

21 Referenten haben bei 9 Veranstaltungen 35 Geschichten einem Publikum von 50 Personen vorgetragen und zur Diskussion gestellt.

machen und zur Anwendung differenzierter Ausdrucksmöglichkeiten ermutigt werden. Ziel ist die Entwicklung der Sprach- und Sprechfähigkeit und die Verfeinerung des möglichen Ausdrucks. Der Umfang der Kurzgeschichten (ernst, heiter, grotesk …) und Essais zu einem frei wählbaren, gesellschaftlich relevanten Thema soll 1–3 Seiten betragen.

05.10.2019    
02.11.2019    
30.11.2019    
     
Die Veranstaltungen finden jeweils am Samstag von 10 bis 13 Uhr in den Räumen der Lenz-Stiftung statt. Der Eintritt ist frei.

05.10.2018    
02.11.2018    
30.11.2018    
Dr.-Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung Stiftung zur Erneuerung geistiger Werte

 

Die seit dem Jahre 2007 stattfindende Vor- tragsreihe dient der Förderung der Allgemein- bildung, die ein Teil jeder Kultur und bestim- mend für das Niveau einer Gesellschaft ist. Nutzenfreie Laienbildung unterstützt das menschliche Miteinander, den Austausch von Denkwelten und das Verstehen des Anderen, während Spezialistenbildung der Vereinzelung Vorschub leistet. Bildung ist mehr als Anhäufung von Wissen, sie ist das verbindende Element zwischen Wissen und Kommunikation, zwischen Forschen und Vermitteln, zwischen Lernen und Lehren.

Jährlich haben Laien Gelegenheit, sich an dem Bildungsprojekt KulturForumWissen
zu beteiligen. Sie erhalten Gelegenheit, ein selbst gewähltes Bildungsthema zu stu- dieren, einen Text zu verfassen und einen Vortrag vor einem Publikum zu halten. Die Stiftung unterstützt dabei in der Gliederung des Textes, in der Wortwahl und Rechtschreibung. Nach Abschluss des Jahresthemas erhalten die Autoren einen Sammelband aller Vorträge.

Von den ausgewählten Autoren wird erwartet, dass sie ein Konzept der Gliederung vor- legen, den gültigen Text auf 20 – 25 Seiten (ca. 2600 Zeichen pro Seite) einreichen, Korrekturen der Stiftung einarbeiten und einen 1,5-stündigen Vortrag vor einem Publikum halten. Den Anwesenden wird Gelegenheit gegeben, dem Vortragenden kritische Hinweise zu Haltung und Rede, Gestik und Rhetorik zu geben, als zusätz- licher Bildungseffekt für Redner und Hörer in gleicher Weise.

Die Vorträge werden pro Jahr von der Stiftung graphisch aufbereitet, mit Bild- und Kartenmaterial angereichert und über den Verleger im Handel verkauft.

2017

 

Die Unbekannten

Band 50ISBN 978-3-938088-53-1

 

 

Mit der Vortragsreihe 2017 werden die Hörer an Menschen erinnert, die einerseits bekannt sind, deren Grundideen aber drohen in Vergessenheit zu geraten. Die Autoren

Peter Rosegger
Teilhard de Chardin
Wladimir Solowjew
Dag Hammarskjöld
Friedrich Nietzsche
Meister Eckhart
Hermann Gmeiner
Janosz Korczak
Baruch Spinoza

Der Eintritt ist frei.

sind bemüht, einige dieser geistigen Gipfelleistungen darzustellen, aus eigener Anschauung zu erläutern und in heutige Sichtweisen einzugliedern.

21.04.2017
19.05.2017
16.06.2017
14.07.2017
11.08.2017
08.09.2017
06.10.2017
03.11.2017
01.12.2017

2016

 

2000 Jahre Kulturgeschichte

 

 

Das Thema soll dem Hörer und Leser einen Eindruck vermitteln von dem Boden, auf dem sich eine Kultur einer künftigen Menschheit entwickeln wird. Chaotische Phasen, wie derzeit, sind Umwandlungen, die eines Gewesenen bedürfen. Gewesenes im Be- wusstsein bewahren und sich dem Neuen

öffnen, bedeutet Fortschritt, – Fortschritt des Einzelnen wie auch der menschlichen Gemeinschaft. Unwissenheit und Chaos sind keine Grundlagen einer neuen Kultur, die immer wieder Blüte einer vergangenen sein wird. Du, Mensch, bist Träger einer Evolution oder Du bist ein Nichts.

2015

 

Menschen, die die Welt beherrschen
wollten
 

Band 40ISBN 978-3-938088-43-2

2014

 

Die großen Komödianten
 

Band 38ISBN 978-3-938088-41-8

2013

 

Menschen, die den Weg ins Ungewisse wagten

Band 33ISBN 978-3-938088-36-4

2012

 

Soziale Modelle – Poesie des Lebens?
 

Band 31ISBN 978-3-938088-34-0

2011

 

Menschen, die die Welt bewegten
 

Band 26ISBN 978-3-938088-29-6

2010

 

Menschen, die die Welt bewegten
 

Band 24ISBN 978-3-938088-27-2

2009

 

Liebe – Das All-Eine
 

Band 21ISBN 978-3-938088-24-1

2008

 

Vergessene Werte – Von den Wurzeln der Kultur

Band 20ISBN 978-3-938088-22-7

2007

 

Wir sind auf dem Weg
 

Band 15ISBN 978-3-938088-16-6

Das vergessene Wort

Sprache ist Ausdruck für den geistigen Entwicklungsstand des Menschen. Worte bewegen die Welt. Das Modellprojekt, das den vergessenen Wörtern der deutschen Sprache auf der Spur ist, lädt Jugendliche der Mittel- und Oberstufe auf eine Reise in die klassische deutsche Literatur ein.

Über einen Zeitraum von sechs Monaten lesen Jugendliche Werke deutscher Dichter vom Barock bis in die Gegenwart und erforschen deren Sprache im Hinblick auf unbekannte Wörter und Satzgebilde, die sie nach vorgegebenen Kriterien herausschreiben und ordnen. Die inhaltliche Ebene lassen sie außer Acht, stattdessen richten sie ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Sprache, um längst vergessene, ungebräuchliche und poetische Wörter und Sätze herauszufiltern.


Begleitet wird diese Phase von fünf Arbeitstreffen, wobei den Schülern Raum gegeben wird, den Fortgang der Arbeit darzustellen und Erfahrungen auszutauschen. Die Teilnehmer sind angehalten, sich selbst zu beobachten und dem Einfluss der Sprache auf das eigene Leben nachzuspüren. Ferner dienen die Zusammenkünfte dem spielerischen Experimentieren mit Sprache und dem intensiven Gedankenaustausch über das, was Sprache ist.

Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zu Reichtum und Schönheit, Rhythmik und Klangfülle der deutschen Sprache sind in den Abschlussberichten festgehalten, die die Stiftung in ihrer Schriftenreihe publiziert.

Buchen

Burghardt-Gymnasium

Band 44ISBN 978-3-938088-47-0

Das Burghardt-Gymnasium wurde im Jahre 1843 als höhere Bürgerschule gegründet. Heute ist es das einzige allgemeinbildende Gymnasium in Buchen. Namensgeber ist Franz Burghardt (1803–1890), der aus dem fernen Budapest Bedürftige und Kranke seiner Heimatstadt Buchen mit großzügigen Geldzuwendungen unterstützt hat. Seine Lebenshaltung „Gehe selbständig und zielstrebig durchs Leben und wirke an der Gestaltung der Gesellschaft mit“ prägt das Leitbild der Schule.

Vierzehn Jugendliche aus den Klassenstufen neun und zehn nahmen am Projekt „Das vergessene Wort“ teil. Für ihre Forschungsarbeiten haben die Teilnehmer literarische Werke aus dem 18. bis 20. Jahrhundert gewählt, in denen sie nach vergessenen und poetischen Wörtern suchten und der Vielfalt und Schönheit der deutschen Sprache gewahr wurden.

Heilbronn II

Robert-Mayer-Gymnasium

Band 41ISBN 978-3-938088-44-9

Hanau

Hohe Landesschule

Band 39ISBN 978-3-938088-42-5

Würzburg

Deutschhaus-Gymnasium

Band 37ISBN 978-3-938088-40-1

Heilbronn

Robert-Mayer-Gymnasium

Band 35ISBN 978-3-938088-38-8

Minden

Ratsgymnasium

Band 30ISBN 978-3-938088-33-3

Bad Sachsa

Internatsgymnasium Pädagogium

Band 29ISBN 978-3-938088-32-6

Bad Homburg

Kaiser-Friedrich-Gymnasium

Band 27ISBN 978-3-938088-30-2

Marburg

Elisabeth-Gymnasium

Band 22ISBN 978-3-938088-25-8

Marburg

Freie Waldorfschule

Band 22ISBN 978-3-938088-25-8

Aschaffenburg

Kronberg-Gymnasium

Band 16ISBN 978-3-938088-17-3

Heidelberg

Friedrich-Hölderlin-Gymnasium

Band 12ISBN 978-3-938088-08-1

Weimar

Friedrich-Schiller-Gymnasium

Band 12ISBN 978-3-938088-08-1

Darmstadt

Ludwig-Georgs-Gymnasium

Band 7 ISBN 978-3-938088-07-4

Oppenheim

Schüler-Arbeitsgruppe

Band 7 ISBN 978-3-938088-07-4

Weinheim

Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium

Band 7 ISBN 978-3-938088-07-4

 
 
 

Musikalische Frühförderung im Elementarbereich

Schwerpunkt bei der musikalischen Frühförderung oder auch Früherziehung ist, die Intelligenz und den emotionalen Ausdruck durch den kreativen Einsatz verschiedener musikalischer Elemente zu unterstützen. Auf diese Weise soll die besondere Begabung jedes einzelnen Kindes herausgefunden und gefördert werden. Auf spielerische musische Art und Weise wird in den Fördergruppen der individuelle Entwicklungsstand erfasst und

das schöpferische Verhalten und die Sozialkompetenzen des Kindes mit Hilfe der breiten musikalischen Möglichkeiten aufgebaut. Dies ist ein ganzheitlicher Prozess, welcher auch Sprachentwicklung, Sensibilisierung des Gehörs und Raum- und Körpergefühl mit einbezieht. Die Kinder werden an das Singen, an Instrumente und auch an die verschiedenen Formen von Musik herangeführt.

Bedburg III

Kindertagesstätte „St. Willibrord

Von Januar bis Dezember 2018 erhalten alle
55 Kindergartenkinder im Alter von 0,4 bis 6 Jahren ein Jahr lang musikalische Frühförderung. In 5 altersgerechten Kleingruppen tauchen die Kinder einmal wöchentlich in die Welt der Klänge und Melodien ein. Die ganz Kleinen (ab 4 Monaten) erhalten bis zu 30 Minuten, die Größeren (ab 3 Jahren) bis zu 45 Minuten dauernde Unterrichtseinheiten.

Die Erzieher sind eingeladen, an den musikalischen Fördereinheiten teilzunehmen, damit sie die Lieder, Singspiele oder das gemeinsame Herstellen von Rhythmusinstrumenten in den Kindergartentag mit hineinnehmen können. In regelmäßig stattfindenden Eltern-Kind-Aktionen gewinnen die Eltern Einblick in die musikalischen Aktivitäten ihrer Kinder.

Köln-Weiden II

Kindergarten „Weidenwichtel“

Der Kindergarten Weidenwichtel ist eine noch neue Fröbel-Einrichtung in Köln-Weiden für
80 Kinder im Alter von 4 Monaten bis zum Schuleintritt. Von November 2017 bis Oktober 2018 erhalten alle Kinder einmal pro Woche in altersgerechten Kleingruppen musikalische Frühförderung. Da der Kindergarten erst vor vier Jahren eröffnet wurde, gibt es noch viele sehr kleine Kinder und seit Sommer 2017 zum ersten Mal Vorschulkinder.

Die aufeinander aufbauenden Einheiten dauern 30 Minuten bis 45 Minuten – abhängig von Alter, Thema und Tagesform der Kinder. Auch in diesem Kindergarten sind die einzelnen Erzieher eingeladen, an den musikalischen Fördereinheiten teilzunehmen, um die Kinder in einem anderen Rahmen zu erleben und ihre Fortschritte besser begleiten zu können.

Köln

Kindergarten „Krähennest“

Köln-Weiden

Kindergarten „„Weidenwichtel“

Band 49 ISBN 978-3-938088-52-4

Bedburg II

Kindertagesstätte „St. Willibrord“

Hürth II

Kindergarten „Flinke Forscher“

Bedburg I

Kindertagesstätte „St. Willibrord“

Band 45 ISBN 978-3-938088-48-7

Hürth I

Kindergarten „Flinke Forscher“

Band 43 ISBN 978-3-938088-46-3

  
  

Stuttgart

Kindertagesstätte „Heusteigzwerge“

In der Kindertagesstätte Heusteigzwerge in Stuttgart werden 95 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren in zwei Kleinkind- und fünf altersgemischten Gruppen betreut. 48 Kinder haben Migrationshintergrund und stammen aus 21 unterschiedlichen Herkunftsländern. Vier von ihnen sind Kinder von Flüchtlingsfamilien aus Afrika und den Balkanstaaten, die in Heimen in Stuttgart-Süd leben. Das 23-köpfige Team aus SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, KinderpflegerInnen und Auszubildenden setzt sich aus acht verschiedenen Nationalitäten zusammen. Zur sprachlichen Förderung aller Kinder und zur Integration der Kinder mit Migrationshintergrund setzt die Kita die Musik als verbindendes Element ein.


Der „Musikgarten“ ist keine Erweiterung des Morgenkreises, in dem die Kinder bereits viel singen sowie Sing- und Fingerspiele einüben, sondern gezielt ein sich hiervon abhebendes Konzept, um Kinder in die Gruppe zu integrieren und ihnen ein Gefühl für Rhythmik, Bewegung, Sprache und Motorik zu geben.

Seit Dezember 2015 nehmen alle Kinder der Kita am Projekt „Musikgarten“ teil. Die 95 Kinder werden nach Alter in 10 Gruppen eingeteilt. Über einen Zeitraum von 21 Wochen erhalten alle Gruppen an einem festen Wochentag jeweils 30 Minuten rhythmische Früherziehung.


  
Das wache Auge

Das Projekt fördert die Fähigkeit der Kinder, die Wunder der Welt wahrzunehmen. Die Mädchen und Jungen erhalten Fotos von fünf Meisterwerken der Kunst, die sie unter den Aspekten Farbe, Form, Perspektive und Auffälligkeiten zu Hause betrachten. Ihre Empfindungen und Eindrücke schreiben

sie auf oder diktieren sie einem Elternteil. Vier Monate haben sie für diese Aufgabe Zeit. Gleichzeitig finden in der Schule sechs Arbeitstreffen statt, wobei die Kinder durch Wahrnehmungsspiele ermutigt werden, ihre Kreativität zu entfalten.

Bad Nauheim

Sophie-Scholl-Schule Wetterau

Band 42ISBN 978-3-938088-45-6

Die Sophie-Scholl-Schule Wetterau ist eine inklusive Grundschule in freier Trägerschaft, gegründet im Jahre 2009 von der Lebenshilfe Wetterau. Vorbild war die Sophie-Scholl-Schule in Gießen, mit der sich die Schule Wetterau im Jahre 2011 zur Sophie-Scholl-Schulen gGmbH zusammenschloss, um die Erinnerung an Sophie Scholl zu bewahren.

Scholls Leitgedanke „Beweist durch die Tat, dass ihr anders denkt!“ haben auch die beiden Schulen zu ihrem Leitgedanken erhoben. In der reformpädagogisch orientierten Schule werden die Klassenstufen 1 und 2 sowie 3 und 4 gemeinsam unterrichtet.

Idstein

Waldkindergarten „Zauberwald“

Band 47ISBN 978-3-938088-50-0

Dokumentiert wird das Leben im Waldkindergarten „Zauberwald“, Idstein. 18 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren besuchen derzeit die Einrichtung, die von 8.00 Uhr bis 13.00 bzw. 14.00 Uhr geöffnet ist. Das ganze Jahr halten sich die Kinder und Erzieherinnen im Freien auf. Auf einer Waldlichtung wird geforscht, gespielt, gesungen, musiziert, gefrühstückt, gebastelt und erzählt. Nur bei extremer Witterung ziehen sie sich in einen einfachen, liebevoll eingerichteten Bauwagen zurück. Dort werden auch Werkzeuge, Musikinstrumente, Bastelmaterialien, Geschirr und weitere Arbeitsmittel gelagert.


Der Kindergartenalltag ist geprägt von ordnungsgebenden Strukturen wie feste Anfangs- und Abholzeiten, der Morgenkreis, gemeinsames Frühstück, Arbeits- und Bastelangebote für alle Kinder und der Abschlusskreis. Gleichzeitig wird den Kindern viel Raum für das freie, selbständige Spielen gegeben. Inmitten der Natur sägen, hämmern, bohren die Jungen und Mädchen, klettern auf Bäume, springen über Laubhügel, beobachten Ameisen. Die Kinder sehen, was die Natur ihnen bietet, und erleben, was der Mensch von ihr lernen kann. Dieser intensive Austausch mit der Natur regt die Sinne an und fördert die Kreativität.

  

Förderung der Bildung, Kultur und Integration jugendlicher Flüchtlinge

MentoringMainz (DKSB e.V. Mainz)

Der Deutsche Kinderschutzbund Mainz e.V. entwickelt Projekte des Engagements von Ehrenamtlichen, zu denen auch das MentoringMainz gehört. Das Projekt wurde Anfang des Jahres 2016 von den Professoren Dr. phil. Franz Hamburger und Dr. jur. Ingwer Ebsen ins Leben gerufen, um aus Krisengebieten geflüchtete Kinder und Jugendliche zu begleiten und auf ihrem Weg in die deutsche Gesellschaft Orientierung zu geben. In Einzelfällen werden auch junge Erwachsene oder ganze Familien betreut. Die Betreuungsarbeit wird im Jahre 2017/2018 von rund 30 Mentorinnen und Mentoren geleistet, koordiniert von einer Steuergruppe.

Die Dr.-Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung fördert neben Sprachkursen auch die Integration und allgemeine Bildung der jungen Geflüchteten. Diese lernen, unterstützt durch die Mentorinnen und Mentoren, die Herausforderungen eines Lebens in Deutschland zu meistern, in die Kultur unseres Landes hineinzuwachsen sowie ihre gesellschaftlichen Werte und Normen anzuerkennen und zu übernehmen.


  

Förderung des Spracherwerbs

MentoringMainz (DKSB e.V. Mainz)

Das MentoringMainz, eine Gruppe Ehrenamtlicher unter dem Dach des Mainzer Kinderschutzbundes, hat die Lenz-Stiftung um Unterstützung des Spracherwerbs junger Flüchtlinge gebeten. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) fallen mit 18 Jahren aus der Förderung der Jugendhilfe heraus, ihre Sprachkurse werden nicht mehr finanziert. Die Lenz-Stiftung übernimmt die Gebühren für die Kursteilnahme und für die Prüfungsvorbereitung. Diese Unterstützung bewirkt, dass die jungen Menschen in ein Ausbildungsverhältnis eintreten können.

Die sprachlichen Anforderungen sind für die Ausbildung und insbesondere im Berufsschulunterricht hoch und bedürfen der intensiven Vorbereitung. Die jungen Flüchtlinge sollen ein möglichst gutes Deutsch lernen, damit sie nicht nur die technischen Anforderungen eines Berufs erfüllen, sondern auch in der deutschen Sprache und Kultur zuhause sind. Die Dr.-Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung unterstützt mit der Förderung den Spracherwerb junger Flüchtlinge in Mainz.


  

Grüner Lorbeer ® –
Die Schreibförderung

Eckenroth-Stiftung

Mit dem Projekt Grüner Lorbeer® hat sich die Eckenroth-Stiftung zum Ziel gesetzt, motivierte Kinder von zehn bis vierzehn Jahren mit methodischer Texterarbeitung im schriftlichen und mündlichen Gebrauch der deutschen Sprache zu stärken und an das Schreiben von Geschichten heranzuführen. Im Anschluss an die Förderstufe BASIS (Grundstufe) sollen begabte Schreiber über weiterführende Schreibkurse langfristig zu Autorenteams zusammenfinden und zum Schreiben von Drehbüchern qualifiziert werden.

Der Grundlagen-Schreibkurs BASIS Team 16 ist ein Förderprojekt der Dr.-Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung. Das Projekt beginnt am 1. November 2016. An drei Wochenenden kommen die geförderten Schülerinnen und Schüler zum Schreibtraining in die Eckenroth-Stiftung.

Die individuelle Förderung umfasst ein intensives Schreibprogramm, von ausgebildeten Trainern in methodisch aufeinander aufbauenden Schreibübungen vermittelt. Die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung erfolgt vor Ort. Zwischen den Projekttreffen in der Eckenroth-Stiftung bearbeiten die Projektteilnehmer eigenständig zu Hause verschiedene Schreibaufgaben. Im Rahmen der Vermittlung von Schreibtechniken wird Wert darauf gelegt, jedem Teilnehmer zum Formulieren eigener Gedanken, Gefühle und Erlebnisse größtmöglichen Raum zu schenken. Am 31. März 2017 endet das Projekt mit einem Besuch im Goethe-Haus in Frankfurt am Main.


  

Montessori-Schule Inning/Ammersee         Band 48         ISBN 978-3-938088-51-7

Mit dem Projekt haben sich Schulträger und Schulleitung der Montessori Schule Inning am Ammersee gemeinsam das Ziel gesetzt, der Charakterentwicklung und Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Elternschaft einen zentralen Platz einzuräumen und mit bewährten Methoden und Materialien die „Schätze“ an Tugenden, die in jedem einzelnen Mitglied der Schulgemeinschaft schlummern, zu fördern, erkennen zu helfen und zum Leben zu erwecken.

Bei der Suche nach geeigneten pädagogischen Programmen ist die Schule auf das sog. „Tugend-Projekt“ aufmerksam geworden. Das „Tugend-Projekt“ wurde 1991 von Linda Kavelin Popov, ihrem Mann Dan und ihrem Bruder John Kavelin als „Virtues

Project“ in Kanada gegründet. Während des „Internationalen Jahres der Familie“ (1994) ehrten die Vereinten Nationen das „Virtues Project“ als vorbildhaftes Modell-Projekt für Familien aller Kulturen. Heute wird das „Virtues Project“ in rund 100 Ländern von Einzelpersonen, Organisationen, Schulen und Gemeinden angewendet und genutzt. Im Rahmen mehrerer Fortbildungen wird das „Tugend-Projekt“ vom Verein Virtues Project Germany e.V. an der Schule eingeführt, die praktische Arbeit ca. ein Jahr lang begleitet und mit Materialien des Vereins unterstützt.

Die Durchführung des Projektes an der Montessori-Schule in Inning wird von der Lenz-Stiftung finanziert, dokumentiert und in der Schriftenreihe der Stiftung publiziert.


  
  

im Osten Europas

Förderung einer Forschungsarbeit über die russische Philosophie von den Anfängen um etwa 700 v. d. Z. bis zur Oktoberrevolution 1917. Russische Philosophie ist in West- europa kaum bekannt. Es gibt sogar die Auffassung, dass es keine russische Philo- sophie gäbe. Nach Schmid (2003) halten sich deutschsprachige theologische und philosophische Institute zumeist an den Grundsatz: „Slawisches liest man nicht“. Dabei lassen sich in der russischen Philosophie höchst interessante Ansätze finden.

Denn sie hat sich anders entwickelt als die westliche. Gemeinsame Grundlagen sind u. a. die griechische Philosophie, Spinoza und der deutsche Idealismus. Weitgehend abgelehnt wurden von slawischen Philosophen jedoch rationale Welterklärungsversuche, wie z. B. von Kant. Im Mittelpunkt der russischen Philosophie stehen vor allem der All-Einheitsgedanke und weibliche-mütterliche, nicht rationale Aspekte unter Beachtung des Herzens. Diese Besonderheit wurzelt in der vorchristlichen Geschichte Russlands.
Band 46        ISBN 978-3-938088-49-4

 

Der Gral bei Wolfram von Eschenbach und Richard Wagner

 

Förderung eines 16-monatigen Promotions- stipendiums an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Rahmen einer Cotutelle de Thèse mit der Universität Bukarest. Die mit magna cum laude benotete Dissertation ist das Ergebnis einer intensiven und engagierten Forschung von Frau Liliana-Emilia Dumutriu aus Kronstadt/Rumänien unter der Betreuung von Prof. Dr. Ingrid Bennewitz und Prof. Dr. Andrea Schindler [Bamberg] und Prof. Dr. George Gutu [Bukarest].

Die Dissertation widmet sich einem Thema von hoher Brisanz für die gesamte Mittelalter- rezeption nicht nur des 19. und 20. Jahrhun- derts, nämlich der Frage nach den Inszenie- rungen und der Interpretation des Grals bei Wolfram von Eschenbach und Richard Wagner.

Ausgehend von der Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Grals bzw. Gralsromans vom Mittelalter bis in die Zeit Richard Wagners werden Einzelmotive wie die Herkunft des Grals, das Speisenwunder und die Symbolkraft des Grals bei Wolfram von Eschenbach und Richard Wagner untersucht, wobei die Ergebnisse nicht nur an kanonische Texte des Alten und Neuen Testaments, sondern auch an zahlreiche legendarische und apokryphe Überlieferun- gen rückgebunden sind – für ein adäquates Verständnis der mittelalterlichen Religiosität von hoher Bedeutung, mit neuen Sicht- weisen, Erkenntnissen und Ausblicken auf die weitere (deutschsprachige) Rezeption der Gralsthematik.
Band 36        ISBN 978-3-938088-39-5 

 

Frühzeitliche Kultur
im Osten Europas

 

Ein 12-monatiges Forschungsstipendium, verbunden mit einem Studium an der Technischen Universität Dresden. Die besondere Verehrung der Mutter stellt einen für Russland typischen ethischen Wert dar, der sich im orthodoxen Christentum anders ausgeprägt hat als in anderen christlichen Bekenntnissen. Die Wurzeln dieser alten Mutterverehrung liegen in der vorchristlichen Geschichte Russlands, in den Wanderungen der Völkerstämme, ihren Sitten, Bräuchen und Götterverehrungen. Durch Auswertung

von Literatur zu Archäologie, Ethnologie, Religion, Linguistik, Folkloristik, Feminismus u. a. ist ein eindrucksvolles Bild der frühen Kulturen entstanden, die das Gebiet westlich des Ural in der Zeit von ca. 25.000 bis 500 v. d. Zt. bewohnt haben wie z.B. die Tripol’e-Kultur, die Skythen, die Letten u. a. Die Ergebnisse der Forschung sind tabellarisch und chronologisch dargestellt, mit Bildmaterial und erläuternden Texten ausgestattet; mit einem Geleitwort der Matriarchatsforscherin Frau Dr. Heide Göttner-Abendroth.
Band 34        ISBN 978-3-938088-37-1

 

SOS-KINDERDORF
Diessen/Ammersee

Die Goldene Gans

Förderung eines Theaterprojekts aus der Märchensammlung der Gebrüder Grimm, das 15 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren im SOS-Kinderdorf Dießen am Ammersee aufführen. Warum ein Märchen? Märchen enthalten archetypische Bilder, in denen eine große Weisheit liegt. Das Gute siegt immer – das ist gerade für Kinder noch

eine innere Wahrheit. Für die Auswahl dieses Märchens war mitentscheidend, dass keine Angst einflößenden oder gruseligen Figuren eine Rolle spielen (Hexe, Räuber etc.). Die Erstaufführung fand am 23.11.2013 im SOS-Kinderdorf Ammersee statt.

 

 

Förderung einer Forschungsarbeit über den Brief als Medium der Sprach- und Kultur- entwicklung und der Pflege zwischen-menschlicher Kommunikation. Hierbei wird der große Zeitraum der Entwicklung des Briefes und der Briefsteller vom Mittelalter bis in die Gegenwart in den Blick genommen. Bezüge zu anderen Regelsystemen wie Poetiken und Rhetoriken, Zeitgeschichte und Politik werden hergestellt. Da alle Formen

des menschlichen Miteinanders von Sprachformeln der Höflichkeit und des Stils berührt werden, ist es heute – im Zeitalter von Internet und SMS – umso bedeutender, sich von Briefen als Zeugnisse deutscher Sprachkultur berühren zu lassen.
Band 32        ISBN 978-3-938088-35-7

 

Musikalischer Spielraum Leverkusen-Wiesdorf

Zum zweiten Mal wird ein „Musikalischer Spielraum” mitgefördert, hier in der Kinder-tagesstätte Wiesdorf. Kinder zwischen 4 und 6 Jahren sammeln musikalisch-künstlerische Erfahrungen, indem sie die Geschichte des kleinen Wassertröpfchens Pling „vertonen” und eigenständig inszenieren. In einer Erlebnisaufführung zeigen sie ihre selbst-

ständig erarbeiteten Ergebnisse den Eltern. Der integrative Ansatz einer Verknüpfung von Sprache, Musik und Bewegung erweist sich als vielfältig anregend und kreativitäts- fördernd. Im Besonderen geeignet für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen, da er ihnen einen spielerischen Zugang zur deutschen Sprache ermöglicht.

 

Musikalischer Spielraum Bergisch-Gladbach

 

Mit-Förderung eines „Musikalischen Spiel- raums” am Fröbel-Familienzentrum in Bergisch-Gladbach. Hier wird das große Interesse an Klängen, Rhythmus und Musik, das Kinder immer wieder kundtun, aufge-griffen und deren spielerisch-forschenden Aktivitätsdrang durch vielfältige Angebote Raum gegeben. So können schon die

Kleinen ihre eigene musikalische Ausdrucks- möglichkeit und den Wert des künstlerischen Tuns für sich selbst entdecken, aber auch in der Gruppe mit allen gemeinsam erleben und die Sprache des Klangs als Bindeglied zwischen den Nationalitäten erfahren.
Band 25       ISBN 978-3-938088-28-9

 

Europäische Salons – Zentren von Bildung und Kulturtransfer

 

Förderung einer Forschungsarbeit, in der Hintergründe der europäischen Kultur-geschichte und der Einfluss gebildeter Frauen beleuchtet werden, die die Kultur Europas an Musenhöfen und später in so genannten Salons maßgeblich bestimmt haben. Im Mittelpunkt standen gebildete und kultivierte Frauen, die ihre Gäste zu inspirieren wussten.

In diesen Reichen des Geistes wurden neue gesellschaftliche Lebensformen erprobt – über nationale, soziale, religiöse, fachliche und geschlechtliche Grenzen hinweg. Leben und Werk vieler Literaten, Philosophen und Künstler sind eng mit der Geschichte der europäischen Salonkultur verbunden.
Band 28        ISBN 978-3-938088-31-9

 

Das Hohelied vom Menschen – Eugen Finks Deutung der menschlichen Existenz

 

Stipendium für eine Magisterarbeit (Päda- gogik) an der Universität Mainz, Prof. Dr. Erwin Hufnagel. Angesichts der Orien-tierungslosigkeit in vielen gesellschaftlichen Bereichen ist Eugen Finks Deutung des Menschseins aktueller denn je: Der Mensch ist ein Geschöpf, das in Selbstverantwortung und Würde sein Leben formt. Ohne sich der Abhängigkeit bewusst zu sein, lebt er verstrickt in eine Flut von Menschen- und Weltbildern, die sein Leben bestimmen. In einem historischen Abriss werden

Ursachen und Gründe für diese Verflechtung aufgezeigt. Das freie Denken im Sinne einer Selbstreflexion wird als Weg aus der Krise eingehend betrachtet. Dieser Denkweg gibt schließlich den Blick frei auf das Wesen des Menschen: ein schöpferischer Entfaltungs-prozess, der – einem kosmischen Plan folgend – aus sich heraus sein Leben entwirft. Der Mensch befindet sich, so Finks Resümee, in einem nie endenden Bildungsprozess.
Band 23        ISBN 978-3-938088-26-5

 

Ferienwochenkurs

  • Mainz
  • Overath

 

Förderung eines jeweils sechstägigen Ganz- tagskurses für Kinder und Jugendliche von
6 - 16 Jahren in Mainz und Overath mit folgenden Inhalten: innere Stille finden, sich selbst entdecken; Menschsein als Spiel und im Spiel erfahren; für Haltung und Bewegung sensibi- lisiert werden; Sprache erleben und ihr nach- spüren; schöpferisch tätig sein; Vorbilder kennenlernen, Umgangsformen im menschlichen Miteinander praktizieren.

Kinder wollen die Welt ergründen und den eigenen Platz darin finden. Dabei entwickeln sie fortwährend Fragen zu ihrer Herkunft, zum Sinn des Menschseins, zur Qualität des eigenen Lebens und suchen nach Leitbildern. In dieser Ferienschule werden persönliche und soziale Kompetenzen geschult, die Lust an Bildung gefördert, das eigene Wertgefühl gestärkt und Gemeinschaftssinn aufgebaut.
Band 3       ISBN 978-3-938088-02-9
Band 19     ISBN 978-3-938088-21-0

 

DE DIGNITATE HOMINIS

Zum Menschenbild in der Geschichte der Pädagogik

 

Seit dem 1. Buch Mose zieht sich wie ein roter Faden ein Bild vom Menschen durch die Zeiten – eines als Ebenbild des Schöpfers Geschaffenen. Immer wieder haben Menschen versucht, dieses Bild zu zerstören und sich selbst ihrer Würde zu berauben. Immer wieder haben Menschen begonnen, die angestammten Werte durch wohlfeilen Schein zu ersetzen. Und immer wieder standen Menschen auf, um an das Bild des Anfangs zu erinnern.

Den Spuren dessen ist Gabriela Wolf nachgegangen. Was sie gefunden, ist wie ein Bekenntnis der Stiftung zu den eigenen Zielen, zur Erinnerung an geistige Werte und zur Wiederherstellung der Würde des Menschen. Keine Studie könnte die Ambitionen der Stiftung deutlicher unterstützen als dieser Blick in die Geschichte des Bildes vom Menschen, – eines Bildes, dass der Mensch in der Lage ist, sich selbst zu erdenken.
Band 13       ISBN 978-3-938088-09-8

 

Handeln als gelebter Wert

 

Hannah Arendts Leben und Wertvorstellung der „vita activa”, das Initiativsein und Sich-Mitteilen in der Pluralität, wird im Rahmen der Drittmittelförderung des Arbeitsbereichs Praktische Philosophie am Lehrstuhl Prof. Dr. Stephan Grätzel, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, beleuchtet.

Durch Handeln erschließt sich dem Menschen der Zugang zu einem inneren Potenzial, zur eigentlichen Bedeutung seines Daseins. Die Studien untersuchen Arendts Handlungs-theorie im Kontext mit anderen Philosophen, Johann Gottfried Herder und Maurice Blondel.
Band 14        ISBN 978-3-938088-15-9

 

Tagebuch als Medium der Selbstreflexion

 

Studie über Tagebuchschreiben im Rahmen der Drittmittelförderung des Arbeitsbereichs Praktische Philo-sophie am Lehrstuhl Prof. Dr. Stephan Grätzel, Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das Tagebuch wird nicht nur als Gegenstand der Literaturhistorie betrachtet, sondern es werden ebenso

die funktionalen Aspekte dieser Gattung untersucht, die sich von einem chronika-lischen Instrument über ein Mittel zum Festhalten äußerer Eindrücke zum wich- tigsten Medium moderner Selbstreflexion entwickelt haben.
Band 18        ISBN 978-3-938088-19-7

 

Am Anfang waren die Werte

Plädoyer für eine Neuorientierung in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen

 

Kaum ein anderes Werk entspricht den Zielen der Stiftung mehr als diese Forschungsarbeit einer Realschullehrerin. Es zeigt sich, dass geistige Werte im jungen Menschen von Anfang an vorhanden sind und nicht durch Erziehung vermittelt werden müssen. Vater und Mutter, Träume und Visionen, Geburt und Tod, Jugend und Alter,

Sinn des Lebens, Verbindung zu einer geistigen Welt sind angeborene Werte, die durch Erziehung und Bildung entfaltet, aber auch unterdrückt werden können. Die Stiftung sieht in diesem Werk Auftakt und Signal für neue Ansätze in Bildung und Erziehung.
Band 2        ISBN 978-3-938088-01-2

 

Die Heilige Stadt

Eine Vision am Beispiel der Stadt Mainz

 

Mit diesem Bekenntnis zu neuen Werten ist das Essay „Die Heilige Stadt“ Zeugnis der Gesinnung des Stifters und gleichzeitig Vermächtnis für die künftige Arbeit der Stiftung.
Am Anfang ist immer Vision, Schau des Neuen im Geiste. Am Anfang ist immer Gott, das schöpfende Prinzip.

Am Anfang steht die Vision einer neuen Religiosität. Gott aus Gefängnissen zu befreien, mitten ins Leben zu stellen und den Menschen Begegnung zu ermöglichen, soll Sinn und Ziel der Stiftung und der gesamten Edition sein.
Band 1       ISBN 978-3-938088-00-5